Was ist Immuntherapie bei Krebs? Es ist eine Form der Krebsbehandlung, bei der das körpereigene Immunsystem des Patienten aktiviert wird, um bösartige Zellen zu erkennen und zu zerstören. Bei Biotherapy International wird die Anti-Krebs-Immuntherapie vor allem bei fortgeschrittenem Krebs, rezidiviertem Krebs und Tumoren, die gegen die Standardbehandlung resistent sind, entweder als eigenständige Therapie oder in Kombination mit Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie, eingesetzt,. Unsere personalisierten Protokolle der Immuntherapie werden unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Shimon Slavin entwickelt.

Was ist Immuntherapie bei Krebs

Die Immuntherapie bei Krebs ist ein Behandlungsansatz, bei dem das körpereigene Immunsystem des Patienten in den Kampf gegen den Tumor einbezogen wird. Im Gegensatz zur Chemotherapie und Strahlentherapie, die direkt auf die Krebszellen einwirken, wirkt die Immuntherapie indirekt: sie hilft dem Immunsystem, bösartige Zellen zu erkennen und zu zerstören.
Die moderne Krebsimmuntherapie umfasst mehrere Modalitäten: Immuncheckpoint-Inhibitoren, monoklonale Antikörper, Krebsimpfstoffe, onkolytische Viren, Infusionen aktivierter Spender-Killerzellen und die Zytokintherapie. Bei Biotherapy International werden diese Richtungen nicht isoliert eingesetzt, sondern als Teil personalisierter Behandlungsprotokolle kombiniert.

Wenn die Standardbehandlung bei Krebs nicht mehr wirksam ist

In vielen Fällen können konventionelle Krebsbehandlungen wie Operation, Chemotherapie und Strahlentherapie die Erkrankung vorübergehend unter Kontrolle halten. Eine bedeutende Anzahl von Patienten steht jedoch früher oder später vor einer der folgenden Situationen:

  • der Tumor wird resistent gegen die Behandlung
  • die Erkrankung kehrt nach einem anfänglichen Ansprechen zurück
  • es bleibt eine geringe Zahl von Krebszellen übrig, die ein Rezidiv vorantreiben
  • eine weitere Chemotherapie ist nicht mehr wirksam oder wird nicht mehr vertragen

In diesen Situationen führt die Fortsetzung desselben Behandlungsansatzes selten zu einer Verbesserung des Ergebnisses.

Genau hier gewinnt die personalisierte Krebsimmuntherapie besondere Bedeutung. Anstatt Krebszellen direkt mit zytotoxischen Medikamenten anzugreifen, aktiviert die Immuntherapie das körpereigene Immunsystem des Patienten, um verbliebene bösartige Zellen wieder zu erkennen und zu eliminieren, einschließlich jener, die gegen die Standardbehandlung resistent sind.

Bei Biotherapy International wird die Immuntherapie am häufigsten gerade dann in Betracht gezogen, wenn konventionelle Optionen ausgeschöpft oder nicht mehr ausreichend sind, aber noch ein therapeutisches Fenster besteht, um auf die Erkrankung Einfluss zu nehmen. Wir bezeichnen diesen Status als die minimale Resterkrankung.

Wem wird Immuntherapie empfohlen

Eine personalisierte Krebsimmuntherapie kann in den folgenden Situationen empfohlen werden:

  • metastasierter Krebs (Stadium IV)
  • rezidivierter Krebs nach Operation oder Chemotherapie
  • Tumoren, die nicht mehr auf die Standardbehandlung ansprechen
  • Unfähigkeit, die Chemotherapie aufgrund ihrer Toxizität fortzusetzen

In diesen Fällen wird die Immuntherapie nicht als allgemeine Alternative eingesetzt, sondern als gezielte Strategie, die auf der Biologie des Tumors und dem Immunstatus des Patienten basiert.

Jeder Fall wird individuell bewertet. Das Ziel besteht nicht einfach darin, eine Immuntherapie anzuwenden, sondern die richtige Kombination von Methoden im richtigen Stadium der Erkrankung zu wählen.

Wie die Krebsimmuntherapie wirkt

Die Aufgabe des Immunsystems besteht darin, körperfremde Zellen, einschließlich Krebszellen, zu erkennen und zu zerstören. Es ist allgemein anerkannt, dass die meisten bösartigen Tumoren aus einer einzelnen mutierten Zelle und ihren Nachkommen entstehen. Dies erklärt, warum eine dauerhafte langfristige Remission in der Regel die Beseitigung aller verbliebenen bösartigen Zellen erfordert. Leider sind konventionelle Methoden nicht immer in der Lage, diese Aufgabe zu erfüllen.

Die Anti-Krebs-Immuntherapie, also die Aktivierung des Immunsystems, um Krebszellen wirksamer zu erkennen und zu zerstören, ist eine der vielversprechendsten Veränderungen in der modernen Onkologie. Das Versagen des Immunsystems bei der Bewältigung von Krebs beruht auf mehreren Mechanismen, welche die Antwort des Immunsystems aktiv unterdrücken.

Die Krebsimmuntherapie sollte drei Hauptrichtungen umfassen:

  • Beseitigung aller Faktoren, welche die Aktivität des Immunsystems unterdrücken
  • Aktivierung der körpereigenen antitumoralen Mechanismen
  • Einsatz von Medikamenten mit wissenschaftlich nachgewiesener antitumoraler Wirksamkeit, um das therapeutische Potenzial der Immuntherapie zu steigern

Die Krebsimmuntherapie lässt sich mit einer echten Schlacht vergleichen. Wenn die Zahl der „Kämpfer“ (Immunzellen) die Zahl der „Feinde“ (Krebszellen) übersteigt oder wenn Ihre Kämpfer besser ausgebildet und besser ausgerüstet sind, steigen die Erfolgsaussichten. Umgekehrt wird es für den Körper schwierig, diesen Kampf zu gewinnen, wenn sich bösartige Zellen schneller vermehren als Immunzellen,ihre Tötungsfähigkeit höher ist, oder die Krebszellen Mechanismen entwickeln, mit denen sie sich vor dem Gegner verstecken können.

Die Krebsimmuntherapie gibt dem Immunsystem die Möglichkeit, Krebszellen zu identifizieren und zu zerstören. Beispielsweise können dem Patienten verabreichte aktivierte Spender-Killerzellen auch Krebszellen eliminieren, die nicht auf die Standardbehandlung ansprechen und das selbst bei malignen Tumoren, die gegen die Standardbehandlung resistent sind. Aus diesem Grund spielt die Immuntherapie eine wichtige Rolle, vor allem wenn sie angewendet wird, nachdem die konventionelle Behandlung die Erkrankung auf ein Stadium der minimalen Resterkrankung (MRD) reduziert hat, also auf den Punkt, an dem die geringste Zahl von Krebszellen verbleibt.

Warum das Immunsystem den Tumor nicht „sieht“: drei Mechanismen

Die verminderte Aktivität der Lymphozyten eines Patienten, welche die natürliche Abwehr gegen Krebs beeinträchtigt, kann auf eine Kombination dreier Faktoren zurückzuführen sein:

  • Schwache Immunogenität der Krebsantigene: Die Antigene (Oberflächenmarker), die Krebszellen von gesunden Zellen unterscheiden, haben eine geringe Immunogenität, was bedeutet, dass sie nur eine schwache Immunantwort auslösen
  • Aktive Immunsuppression: Bei Krebs steigt die Zahl der Zellen, welche die antitumorale Aktivität des Immunsystems blockieren (regulatorische T-Zellen, myeloide Suppressorzellen und andere)
  • Immunologische Toleranz: Das Immunsystem entwickelt eine Unempfindlichkeit oder Toleranz gegenüber bösartigen Zellen, die „gesunde“ Zellen imitieren, sodass das Immunsystem sie nicht mehr als fremd wahrnimmt

Damit eine Krebsimmuntherapie erfolgreich ist, wird ein umfassender Ansatz erforderlich, der alle drei Faktoren gleichzeitig berücksichtigt.

Zentrale Ansätze der Immuntherapie bei Biotherapy International

Bei Biotherapy International basiert die Behandlung auf einem strukturierten, mehrstufigen Ansatz, der mehrere sich ergänzende Methoden in einer bestimmten Reihenfolge kombiniert. Viele dieser Strategien beruhen auf eigenen Entwicklungen von Professor Shimon Slavin und auf langjähriger klinischer Erfahrung in der Behandlung fortgeschrittener und therapieresistenter Krebserkrankungen.
Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Komponenten, die in personalisierten Protokollen eingesetzt werden:

Onkolytische Viren
Onkolytische Viren infizieren selektiv Tumorzellen und vermehren sich vorwiegend in diesen. Dadurch werden Krebszellen zerstört und die freigesetzten Tumorantigene werden für das Immunsystem besser sichtbar, dadie virale Infektion gleichzeitig ein lokales Entzündungssignal im Tumormikromilieu erzeugt, das dabei hilft, Immunzellen gegen den Krebs zu rekrutieren und zu aktivieren.

Krebsimpfstoffe (personalisierte Tumorimpfstoffe)
Krebsimpfstoffe werden individuell auf der Grundlage des eigenen Tumormaterials des Patienten entwickelt. Tumorproben werden verarbeitet und modifiziert, um ihre Immunogenität zu erhöhen, sodass das Immunsystem Krebszellen effektiver erkennen kann. Dies trägt dazu bei, eine gezielte Immunantwort zu erzeugen, die es dem Körper ermöglicht, Tumorzellen zu erkennen und zu zerstören, auch solche, die sich zuvor der Erkennung durch das Immunsystem  entzogen haben.

ATACK (Allogene gezielt aktivierte Krebs-Killerzellen)
ATACK ist eine eigene Methode, die von Professor Shimon Slavin entwickelt wurde. Sie nutzt absichtlich nicht übereinstimmende Spender-Immunzellen (T-Zellen, NK-Zellen, NKT-Zellen), die aktiviert und gegen Tumorzellen gerichtet werden. Zur Verbesserung der Zielgenauigkeit werden monoklonale Antikörper eingesetzt, die spezifisch an Antigene binden, welche auf den jeweiligen Krebszellen überexprimiert werden, und diese als „nicht körpereigen“ markieren. Dies löst eine starke Immunreaktion aus und trägt dazu bei, Krebszellen zu eliminieren, die nicht auf die Standardbehandlung ansprechen.

Vollständige Liste der Immuntherapie-Methoden der Klinik →

Im Gegensatz zu Standard-Therapieprotokollen in der klassischen Onkologie werden diese Methoden nicht isoliert angewendet. Ihre Wirksamkeit hängt von der richtigen Reihenfolge und Kombination ab, die auf den Zustand des Patienten, die Tumorbiologie und das Krankheitsstadium abgestimmt ist.

Das Ziel der Behandlung besteht nicht einfach darin, eine Immuntherapie anzuwenden, sondern gleichzeitig:

  • die Sichtbarkeit des Tumors für das Immunsystem zu erhöhen
  • Mechanismen der Immunsuppression zu überwinden
  • Immunzellen zu aktivieren und zu lenken
  • resistente Krebszellpopulationen zu eliminieren

Welche Krebserkrankungen wir mit Immuntherapie behandeln
Bei Biotherapy International wird die Anti-Krebs-Immuntherapie bei einer Vielzahl onkologischer Erkrankungen angewendet, insbesondere bei solchen, bei denen die Standardbehandlung ihre Möglichkeiten ausgeschöpft oder eine eingeschränkte Wirksamkeit gezeigt hat, einschließlich metastasiertem und rezidiviertem Krebs:

Alle Krebsarten, die wir behandeln →

Wie ein personalisiertes Immuntherapieprotokoll entwickelt wird

Bei Biotherapy International basiert die Behandlung nicht auf einem festen Protokoll. Stattdessen durchläuft jeder Patient eine individuelle Beurteilung, welche die Behandlungsstrategie bestimmt.

Das Protokoll wird Schritt für Schritt aufgebaut:

  • Klinische Bewertung
    Die Art der Krebserkrankung, das Erkrankungsstadium, die Tumorbiologie, frühere Behandlungen und die aktuelle Krankheitslast werden analysiert.
  • Identifikation des therapeutischen Fensters
    Wann immer möglich, wird die Behandlung auf das Stadium der minimalen Resterkrankung (MRD) abgestimmt, in dem die Zahl der Krebszellen am niedrigsten und die Immuntherapie am wirksamsten ist.
  • Erhöhung der Tumorsichtbarkeit (Therapie mit onkolytischen Viren)
    Die Behandlung beginnt oft mit onkolytischen Viren, die Krebszellen direkt zerstören und ihre Sichtbarkeit für das Immunsystem erhöhen, sodass nachfolgende immunbasierte Therapien wirksamer werden.
  • Aktivierung der antitumoralen Immunität und Überwindung der Immunresistenz
    In der nächsten Phase können Immun-Checkpoint-Inhibitoren oder zytokinvermittelte Immuntherapie (CMI) zum Einsatz kommen. Diese Ansätze verstärken die Immunantwort und helfen, die Immunsuppression zu überwinden, welche durch den Tumor ausgelöst wird. Die Reihenfolge ist wichtig, da eine zu frühe Immunaktivierung die Wirksamkeit der viralen Therapie verringern kann.
  • Gezielte Eliminierung verbliebener und resistenter Krebszellen
    Wenn die Krankheitslast reduziert ist, insbesondere im MRD-Stadium, werden fortgeschrittene Methoden wie die ATACK-Therapie (aktivierte Spender-Immunzellen) eingesetzt, um verbliebene resistente Krebszellen zu eliminieren.
  • Kombinationsstrategie
    Anstatt sich auf eine einzelne Methode zu verlassen, werden mehrere Ansätze in einer koordinierten Reihenfolge kombiniert, um verschiedene Überlebensmechanismen des Tumors anzugreifen.

Dieser mehrstufige Ansatz ist der entscheidende Unterschied zwischen personalisierter Immuntherapie und Standardbehandlungsprotokollen.

Professor Shimon Slavin

Professor Shimon Slavin

„Krebs ist nicht nur behandelbar – wenn die Prinzipien einer optimalen Immuntherapie konsequent angewendet werden, wird eine dauerhafte, langfristige Remission zu einem realistischen Ziel. Selbst in fortgeschrittenen Stadien kann eine richtig gewählte Therapie die Erkrankung verlangsamen und die Lebensqualität des Patienten erhalten.“Professor Shimon Slavin, Gründer und wissenschaftlicher Direktor von Biotherapy International.

Patientengeschichten und Videobewertungen

Reale klinische Fälle und Videointerviews mit unseren Patienten:

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Wenn Sie oder Ihr Angehöriger eine Immuntherapie als Behandlungsoption in Betracht ziehen, steht das Team von Biotherapy International bereit, Ihre medizinischen Unterlagen zu prüfen und einen personalisierten Behandlungsplan vorzuschlagen.

FAQ

Wenn die Chemotherapie nicht mehr wirkt, kann Immuntherapie helfen?
Ja. Eine Resistenz gegenüber Chemotherapie entsteht, wenn Krebszellen neue Mutationen entwickeln, die es ihnen ermöglichen, die Effekte zytotoxischer Medikamente zu überleben. Die Immuntherapie wirkt über einen grundlegend anderen Mechanismus. Sie aktiviert das Immunsystem, sodass es Tumorzellen unabhängig von ihrem Resistenzprofil gegenüber Medikamenten erkennen kann. Aus diesem Grund kann die Immuntherapie gerade in Fällen wirksam sein, in denen die Chemotherapie nicht mehr greift.
Wird Immuntherapie als Last-Line-Therapie eingesetzt?
Die Immuntherapie wird oft eingesetzt, wenn Standardbehandlungen wie Chemotherapie oder Strahlentherapie nicht mehr wirksam sind oder nicht mehr vertragen werden. Innerhalb personalisierter Behandlungsansätze kann sie jedoch auch früher integriert werden, insbesondere in Kombination mit anderen Therapien, oder wenn die Tumorlast geringer ist.
Kann Immuntherapie bei Krebs im Stadium IV helfen?
Eine Immuntherapie kann bei Patienten mit Krebs im Stadium IV (metastasiertem Krebs) in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn die Standardbehandlungsoptionen begrenzt sind. In solchen Fällen können die Behandlungsziele eine Verlangsamung des Krankheitsfortschritts und die Erhaltung der Lebensqualität umfassen. Die Eignung hängt von der individuellen klinischen Situation ab.
Kann die Krebsimmuntherapie zu einer Remission führen?
In einigen Fällen kann die Immuntherapie zu einer langfristigen Krankheitskontrolle oder Remission führen. Die Ergebnisse hängen von mehreren Faktoren ab, einschließlich Tumorart, Stadium und vorangegangenen Behandlungen. Die Behandlungsstrategie und zu erwartende Ergebnisse werden stets individuell nach Prüfung der medizinischen Unterlagen besprochen.
Kann Immuntherapie mit Chemotherapie kombiniert werden?
Ja, in einigen Fällen kann die Immuntherapie mit Chemotherapie kombiniert werden. Bei Hirntumoren zum Beispiel können diese Ansätze je nach Behandlungsplan parallel eingesetzt werden. In anderen Fällen wird die Immuntherapie häufiger nach der Chemotherapie in Betracht gezogen, insbesondere wenn die Tumorlast durch diese reduziert wurde.
Kann Immuntherapie mit Strahlentherapie kombiniert werden?
Ja, in ausgewählten Fällen kann die Immuntherapie parallel zur Strahlentherapie oder kurz nach ihr eingesetzt werden. Die Strahlentherapie kann die Freisetzung von Tumorantigenen erhöhen und die Immunerkennung verbessern. Bei Hirntumoren kann sie außerdem vorübergehend die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhen, was die Wirkstoffzufuhr unterstützen kann.
Wie wird die Immuntherapie verabreicht?
Die meisten Immuntherapien werden intravenös verabreicht. In ausgewählten Fällen kann eine intratumorale Verabreichung eingesetzt werden, um die lokale Wirksamkeit zu erhöhen. Bei Hirntumoren kann die Behandlung auch direkt in die Tumorregion über ein Ommaya-Reservoir verabreicht werden, was höhere lokale Konzentrationen bei reduzierter systemischer Belastung ermöglicht.
Welche Nebenwirkungen hat die Immuntherapie?
Die Immuntherapie wird in der Regel besser vertragen als traditionelle Krebsbehandlungen. Die meisten Nebenwirkungen sind mild und können Müdigkeit, Schüttelfrost oder einen vorübergehenden Anstieg der Körpertemperatur nach der Behandlung umfassen. Schwerwiegendere immunbedingte Reaktionen sind selten, und die Patienten werden während der gesamten Behandlung überwacht, um mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
Wann wird Immuntherapie nicht empfohlen?
Die Immuntherapie ist in bestimmten klinischen Situationen möglicherweise nicht geeignet, zum Beispiel bei Patienten mit deutlich reduziertem Allgemeinzustand. Jeder Fall wird individuell auf der Grundlage des Patientenzustands, der Tumormerkmale und der Vorbehandlung beurteilt.
Nehmen Sie internationale Patienten auf?
Ja. Biotherapy International arbeitet mit Patienten aus der ganzen Welt, einschließlich Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern. Konsultationen mit Professor Slavin werden online über Zoom durchgeführt, woraufhin ein personalisiertes Behandlungsprotokoll auf Basis der medizinischen Unterlagen des Patienten entwickelt wird. Das Team von Biotherapy International unterstützt auch bei organisatorischen Aspekten und begleitet die Patienten durch alle Behandlungsphasen.
Welche medizinischen Unterlagen sollte ich für die Erstbewertung senden?
Für eine erste Einschätzung benötigen wir in der Regel aktuelle bildgebende Untersuchungen (CT, MRT, PET-CT), histopathologische Befunde, eine Zusammenfassung der bisherigen Behandlungen (Chemotherapie, Strahlentherapie, Operation) sowie aktuelle Laborergebnisse.
Wie lange dauert eine Immuntherapie?
Die Behandlungsdauer variiert je nach Protokoll und Ansprechen des Patienten. Die initiale aktive Behandlungsphase dauert in der Regel etwa zwei Wochen in der Klinik, gefolgt von Erhaltungsphasen, die ambulant fortgesetzt werden können. Die genauen Zeiträume werden im individuellen Behandlungsplan nach Auswertung der medizinischen Unterlagen festgelegt.
Wie werden die Kosten der Immuntherapie bestimmt?
Die Kosten hängen von der Krebsart, dem Krankheitsstadium und der spezifischen Kombination der im Protokoll eingesetzten Methoden ab. Ein konkreter Kostenplan wird nach der ersten Auswertung der medizinischen Unterlagen erstellt. Eine ausführliche Übersicht der Faktoren, die den Preis beeinflussen, finden Sie in unserem separaten Artikel: Wie viel kostet die Krebsimmuntherapie.